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kreta

Plakias

Der Provinz Rethymno zugehörend, ist für jeden Reisenden ein Besuch der Ortschaft Plakias lohnenswert. Diese kleine Ortschaft, die nur etwa 500 Einwohner zählt, hat sich in ihrem gesamten Erscheinungsbild dem wachsenden Tourismus zugewandt.

So dominieren mittlerweile die Silhouetten der geräumigen Hotelanlagen das Küstenbild, und ermöglichen den Reisenden eine große Wahlmöglichkeit bezüglich der gewünschten Unterbringung. Gerade in der üblichen Ferienzeit wird das Generationsbild von Plakias geprägt von jungen Menschen, da sich hier eine der wenigen Jugendherbergen der Insel befindet. Ansonsten ist Plakias ein Ferienort der die Ansprüche generationsüberschreitend zufrieden stellt, und aufgrund der Herzlichkeit der Bewohner gerne wiederholt als Reiseziel gewählt wird.

In reizvoller Umgebung gelegen, bietet Plakias in der nahen Umgebung einige Sehenswürdigkeit , zu denen vorrangig die Schlucht Kotsifou gezählt wird. Ebenfalls attraktiv ist die nur etwa 30km entfernte Lage zu einer der größten Städte Kreta´s- der Stadt Rethymno, die mittels guter Strassen sehr leicht erreichbar ist. Daher ist Plakias ideal für den Touristen, der eine zentrale Lage bevorzugt, aber trotzdem seinen Urlaub in einer unberührten Abgeschiedenheit verbringen möchte.

Prägend für diese Region sind die malerischen Buchten, die einladen zum unbeschwerten Badevergnügen. Besonders geschätzt wird diese Region auch von unerfahrenen Seglern und Schnorchlern, da aufgrund der zu geringen Tiefe kein reger Schiffverkehr vorherrscht und auch unerfahrene Tauchfreunde hier leicht agieren können. Der saubere Strand, der aus einem Gemisch aus Kies und Sand besteht lockt daher sowohl Einheimische als auch Reisende in Scharen an. Eingerahmt von einer 40 Meter hohen und langen Felswand können die Sonnenhungrigen hier die faszinierende Sportart Freiklettern erlernen oder auch nur beobachten.

Plakias ist bekannt für seinen natürlichen Kohleabbau, der bis Mitte des 19. Jahrhunderts hier aktiv betrieben wurde, Anhand der vorhandenen Stollen kann der Reisende hier einen ungewöhnlichen Blick ins Unterirdische wagen. Ansonsten lohnt sich auch eine kulturelle Besichtigung des Kloster Preveli, welches seit seiner Gründung im 11. Jahrhundert für eine harmonische Gleichstellung der Bewohner sowie für Frieden und Freiheit der Kreter kämpft. Direkt am Libyschen Meer gelegen leben auch heute in dem hervorragend gepflegten Kloster noch Mönche, die dem Reisenden gerne von der Geschichtsträchtigkeit ihrer Heimat erzählen. Interessant zu wissen ist, dass diese dort lebenden Menschen nicht der orthodoxen Kirche unterstellt sind, sondern eigenständige Patriarchen der orthodoxen Glaubensreligion sind.

Text von Claudia Schleicher