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Akrotiri

Die Halbinsel Akrotiri befindet sich an der Nordküste Kreta´s und ist gerade bei den jungen Reisenden aufgrund der Lokalitäten vor Ort sehr beliebt. Die Insel mit der gleichnamigen Stadt ist mittels einer Brücke mit Kreta nahe der Stadt Chania verbunden.

Besonders attraktiv ist das 200 Meter hohe Felsplateau, dass einen wunderbaren Blick auf die Kulisse des Meeres freigibt, und deren unendliche Weite auf beeindruckende Art wiederspiegelt. Daher ist Akrotiri auch ein beliebtes Ausflugsziel, das nicht nur wegen den bezaubernden Buchten und Stränden geschätzt wird, sondern aufgrund der durchgehenden Gebirgskette des Sklokaberges auch von wanderfreudigen Reisenden gerne besucht wird.

Das kulturelle Erbe der Antike wird auch auf dieser Halbinsel sehr geschätzt und gepflegt. So findet man in der Gebirgskette zahlreiche Höhlen, die von einstigen Bewohnern vermutlich als Behausung genutzt wurden. Auf den erschlossenen Wanderwegen begegnen den Touristen immer wieder einstige Gedenkstätten, die zu Ehren der ehemaligen Götter errichtet wurden, wobei die ehemaligen Bewohner besonders die Artemis verehrten und ihr Tribut zollten.

Sehenswert sind auch die Klöster, die auf dieser Insel errichtet wurden. So ist das Kloster Moni Agia Triadda mit seiner ehemaligen Kirche ein lebender Zeitzeuge des 16. Jahrhunderts, und wurde nach einem Brand 1821 im klassischen Renaissance Stil wieder errichtet. Besonders interessant sind die alten Fresken, die aufgrund ihrer Erhaltung von der Handwerkskunst der damaligen Epoche zeugen und einen beachtlichen historischen Wert besitzen.

Byzantinische Kunstgegenstände kann man hingegen im Moni Gouverneto Kloster betrachten, dass zudem eine wertvolle Sammlung antiker Schriften bereit hält. Zu Ehren der Madonna findet man dort eine kleine Kapelle, die nach mehreren Bränden wieder in ihrem alten Licht erstrahlt.

In einen natürlichen Felsvorsprung integriert, zeigt das Katholiko Kloster nicht nur eine phänomenale Bauarchitektur, sondern ist aufgrund der Übernahme durch die Natur ein kultureller Erbe aus dem 16. Jahrhundert, an dem sich die natürlichen Mächte wiederspiegeln. Der Legende nach soll hier in den zahlreichen Felsbildungen der heilige Johannes von Gouverneto im Jahre 1100 gelebt haben.

Auch wenn weitläufig die Insel den Ruf hat, als angesagte Feiermeile zu gelten, ist es dennoch so, das Akrotiri weitaus mehr zu bieten hat und jederzeit einen Besuch wert ist. Diese genannte Meinung bezieht sich gerade in den Sommermonaten auf einen Küstenstreifen, der mit seinen herrlichen Strand zur Austragungsstätte mancher Festivals arrangiert.

Text von Claudia Schleicher